Tag der offenen Tür: Ausstattung und Werbemittel für Makler-Events
Ein Tag der offenen Tür gehört zu den wirkungsvollsten Maßnahmen in der Immobilienvermarktung. Statt einzelner Besichtigungstermine können Interessenten in lockerer Atmosphäre ein Objekt erleben — ohne Termindruck, ohne Warteliste. Für Makler in München, Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet oder kleineren Märkten wie Augsburg, Starnberg oder Rosenheim bedeutet ein gut organisiertes Open House nicht nur schnellere Verkäufe, sondern auch neue Kontakte für künftige Aufträge.
Damit ein solches Event professionell wirkt und Ergebnisse liefert, braucht es allerdings mehr als eine offene Haustür. Die richtige Ausstattung entscheidet darüber, ob Interessenten den Weg zum Objekt finden, ob Ihre Marke im Gedächtnis bleibt und ob Sie qualifizierte Kontaktdaten mitnehmen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Werbemittel und Ausstattungsgegenstände Sie für einen erfolgreichen Tag der offenen Tür bei Immobilien benötigen — von der Außenbeschilderung über die Objektpräsentation bis zum digitalen Follow-up.
Open House richtig planen: Zeitrahmen und Vorbereitung
Ein erfolgreicher Tag der offenen Tür beginnt nicht am Event-Tag selbst, sondern drei bis vier Wochen vorher. Die Planung umfasst organisatorische, werbliche und ausstattungsbezogene Aufgaben, die sich in klare Phasen gliedern lassen.
Vier Wochen vorher: Grundlagen schaffen
Stimmen Sie den Termin mit dem Eigentümer ab und legen Sie den Zeitrahmen fest. Bewährt haben sich Samstage oder Sonntage zwischen 11 und 15 Uhr — lang genug, um Laufpublikum aufzufangen, kurz genug, um die Aufmerksamkeit hoch zu halten. Bestellen Sie alle Werbemittel für die Objektbewerbung rechtzeitig, damit Produktion und Lieferung gesichert sind.
Zwei Wochen vorher: Werbung starten
Schalten Sie Inserate auf den gängigen Immobilienportalen mit dem Hinweis auf das Open House. Erstellen Sie Social-Media-Posts für Instagram und Facebook. Verteilen Sie Flyer und Postkarten in der direkten Nachbarschaft — besonders in Mehrfamilienhäusern und bei lokalen Geschäften. In Kleinstädten oder ländlichen Gebieten wie dem Fünfseenland, dem Chiemgau oder dem Taunus funktioniert die persönliche Ansprache über lokale Netzwerke oft besser als rein digitale Kanäle.
Am Vortag: Ausstattung vorbereiten
Laden Sie alle Materialien ins Auto: Faltschilder, Beachflags, Poster, Prospektständer, Kontaktformulare, Visitenkarten. Prüfen Sie den Zustand jedes Elements. Ein geknicktes Faltschild oder ein ausgeblichener Banner wirkt unprofessionell. Packen Sie außerdem Kabelbinder, Klebeband, einen Akkuschrauber und Reinigungstücher ein — für den Fall, dass vor Ort improvisiert werden muss.
Außenbeschilderung: Der Weg zum Objekt
Die größte Herausforderung bei einem Tag der offenen Tür ist die Sichtbarkeit. Interessenten, die über eine Anzeige oder Social Media auf das Event aufmerksam geworden sind, müssen das Objekt finden. Laufpublikum, das zufällig vorbeikommt, muss neugierig gemacht werden. Beides funktioniert nur mit durchdachter Außenbeschilderung.
Beachflags: Fernwirkung vor dem Objekt
Beachflags haben eine deutlich höhere Fernwirkung als Faltschilder. Durch ihre Höhe von bis zu drei Metern und die Bewegung im Wind fallen sie selbst auf belebten Straßen auf. Positionieren Sie eine oder zwei Beachflags direkt vor dem Objekt — idealerweise am Straßenrand oder am Gartentor. Sie signalisieren: Hier passiert etwas.
Beachflags eignen sich besonders für Objekte an Hauptverkehrsstraßen, in Neubaugebieten oder auf Gewerbeflächen. In Wohngebieten mit schmalen Gehwegen oder Anwohnerparken sollten Sie darauf achten, dass die Flags weder Fußgänger noch Sichtlinien behindern.
Werbebanner: Großflächige Aufmerksamkeit
Für Objekte mit Balkon, Zaun oder Baugerüst bieten sich Werbebanner an. Ein drei bis fünf Meter breites Banner mit der Aufschrift „Offene Besichtigung“ und Ihren Kontaktdaten ist auch aus 50 Metern Entfernung lesbar. Gerade bei Neubauprojekten oder Sanierungsobjekten in städtischen Lagen wie Düsseldorf-Oberkassel, Hamburg-Eppendorf oder München-Schwabing können Werbebanner die Nachbarschaft effektiv ansprechen.
Werbemittel vor Ort: Poster, Prospekte und Exposés
Sobald Interessenten das Objekt betreten, beginnt die eigentliche Überzeugungsarbeit. Die richtigen Materialien vor Ort sorgen dafür, dass Besucher sich informiert fühlen und Ihre Professionalität wahrnehmen.
Poster mit Objektinformationen
Platzieren Sie im Eingangsbereich ein oder zwei Poster mit den wichtigsten Objektdaten: Wohnfläche, Grundstücksgröße, Zimmeranzahl, Baujahr, Energieausweis und Kaufpreis. Ein gutes Poster ersetzt die erste mündliche Auskunft und gibt Besuchern die Möglichkeit, sich selbst zu orientieren, bevor sie Fragen stellen. Das entlastet Sie als Makler und ermöglicht es, sich auf die tatsächlich interessierten Besucher zu konzentrieren.
Prospekthänger und Flyerboxen
Nicht jeder Besucher traut sich, direkt zu fragen. Prospekthänger an der Eingangstür oder an einem Zaun bieten die Möglichkeit, sich ein gedrucktes Kurzexposé mitzunehmen — diskret und ohne Verbindlichkeit. Bestücken Sie die Hänger mit einseitigen Informationsblättern, die Grundriss, Lageplan und Kontaktdaten enthalten.
Dieser Ansatz funktioniert besonders gut bei Objekten in Lauflagen: Auch Passanten, die nicht gezielt zum Open House kommen, können sich ein Exposé mitnehmen. Erfahrungsgemäß führen solche Zufallskontakte gerade in gefragten Stadtteilen von Stuttgart, Nürnberg oder Leipzig häufig zu ernsthaften Anfragen.
Gedruckte Exposés zum Mitnehmen
Für ein professionelles Open House gehören vollständige, hochwertig gedruckte Exposés auf einen Tisch im Hauptraum. Kalkulieren Sie mit 30 bis 50 Exemplaren, abhängig von der erwarteten Besucherzahl. Ein gut gestaltetes Immobilienexposé transportiert nicht nur die Objektinformationen, sondern auch Ihre Marke — und landet im besten Fall auf dem Küchentisch des Interessenten, wo es mehrfach studiert wird.
Portable Displays und Präsentationstechnik für Events
Ein Tag der offenen Tür ist eine Bühne — und jede Bühne braucht das richtige Equipment. Portable Standdisplays heben die Präsentation auf ein professionelles Niveau und eignen sich besonders für Events, bei denen mehrere Objekte gleichzeitig vorgestellt werden, oder für Messen und Netzwerkveranstaltungen.
LED-Standdisplays: Licht und Wirkung
LED-Standdisplays beleuchten Ihre Objektfotos und Grundrisse von hinten und erzeugen dadurch eine Präsentationsqualität, die mit gedruckten Postern nicht erreichbar ist. Die Displays lassen sich werkzeuglos aufbauen, wiegen in der Regel unter zehn Kilogramm und passen zusammengeklappt in den Kofferraum eines Mittelklassewagens.
Setzen Sie ein LED-Standdisplay im Hauptraum des Objekts ein — etwa im Wohnzimmer oder im Eingangsbereich. Zeigen Sie dort einen hochwertigen Grundriss, eine Visualisierung nach Sanierung oder eine Übersicht über die Lagevorteile. In Kombination mit dezenter Hintergrundmusik entsteht eine Atmosphäre, die Besuchern das Gefühl gibt, nicht nur eine Immobilie zu besichtigen, sondern ein Zuhause zu erleben.
Roll-Up-Displays und Aufsteller
Roll-Up-Banner sind der Klassiker für mobile Präsentationen. Sie eignen sich hervorragend für den Eingangsbereich: ein Aufsteller mit Ihrem Firmenlogo und dem Slogan „Willkommen zum Tag der offenen Tür“ setzt sofort den professionellen Rahmen. Ein zweites Roll-Up im hinteren Bereich kann Ihre Leistungen als Makler vorstellen — Verkauf, Vermietung, Bewertung, Hausverwaltung.
Tragbare Prospektständer
Mobile Prospektständer mit mehreren Fächern ermöglichen es Ihnen, verschiedene Materialien geordnet zu präsentieren: Exposés, Finanzierungsinformationen, Kontaktformulare und Imagebroschüren. Positionieren Sie den Ständer in der Nähe des Ausgangs, damit Besucher sich beim Gehen bedienen können — die Hemmschwelle ist dort deutlich niedriger als am Eingang.
Digitale Werkzeuge für moderne Open-House-Events
Klassische Werbemittel bilden das Fundament, aber digitale Tools machen den Unterschied. Moderne Käufer — gerade in technikaffinen Regionen wie dem Großraum München, Berlin oder der Rhein-Neckar-Region — erwarten heute mehr als gedruckte Exposés.
QR-Codes: Brücke zwischen Print und Digital
Drucken Sie auf jedes Poster, jeden Flyer und jedes Faltschild einen QR-Code. Dieser kann auf verschiedene Ziele verweisen: die Online-Exposé-Seite, einen virtuellen Rundgang, ein Kontaktformular oder Ihre Terminbuchung. Der Vorteil: Besucher können Informationen sofort auf dem eigenen Smartphone speichern und müssen kein gedrucktes Exposé mit nach Hause tragen.
Erstellen Sie für jedes Event einen individuellen QR-Code mit Tracking. So können Sie nach dem Event auswerten, wie viele Besucher den Code tatsächlich gescannt haben und welche Inhalte am häufigsten aufgerufen wurden.
Tablets für Grundrisse und virtuelle Touren
Stellen Sie ein oder zwei Tablets auf, die einen interaktiven Grundriss oder einen 360-Grad-Rundgang zeigen. Besucher können selbstständig durch die Räume navigieren, verschiedene Einrichtungsvarianten betrachten oder die Umgebung über Google Maps erkunden. Das funktioniert besonders gut bei Neubauobjekten, die noch nicht fertiggestellt sind, oder bei Anlageimmobilien, bei denen der aktuelle Zustand von der geplanten Nutzung abweicht.
Digitale Kontakterfassung
Ersetzen Sie die handschriftliche Besucherliste durch ein digitales Formular auf einem Tablet. Die Vorteile liegen auf der Hand: keine unleserlichen Handschriften, automatische Übertragung in Ihr CRM-System und die Möglichkeit, direkt eine Datenschutzeinwilligung einzuholen. Fragen Sie Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und das Interesse (Kauf, Miete, allgemeines Interesse) ab. Optional können Sie auch eine Preisvorstellung oder den gewünschten Einzugstermin erfragen.
Einheitliches Branding: Wiedererkennung an jedem Touchpoint
Ein Open House ist eine Markenbotschaft. Jedes Werbemittel, das Sie einsetzen, sollte in Farbe, Typografie und Logo-Platzierung konsistent sein. Das klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber häufig vernachlässigt — besonders wenn Materialien aus verschiedenen Bestellungen stammen oder von unterschiedlichen Dienstleistern produziert wurden.
Corporate Design konsequent durchziehen
Definieren Sie einen verbindlichen Rahmen für alle Eventmaterialien: Primär- und Sekundärfarben, Schriftarten, Logo-Mindestgröße und Bildsprache. Idealerweise basieren alle Werbemittel auf einer einheitlichen Vorlage. Ob Faltschild, Beachflag oder Poster — der Besucher soll auf den ersten Blick erkennen, welcher Makler dieses Event ausrichtet.
Diese Konsistenz zahlt sich besonders dann aus, wenn Sie regelmäßig Open-House-Events veranstalten. Interessenten, die beim zweiten oder dritten Mal auf Ihre Materialien stoßen, erkennen die Marke sofort wieder — und verbinden sie mit Kompetenz und Verlässlichkeit. Mehr zur visuellen Markenführung am Bürostandort finden Sie im Ratgeber zum Maklerschaufenster.
Kleidung und persönliches Auftreten
Zur Ausstattung eines Makler-Events gehört auch die eigene Erscheinung. Ein Poloshirt oder Hemd mit eingesticktem Logo wirkt professionell, ohne overdressed zu wirken. Namensschilder für alle anwesenden Mitarbeiter erleichtern den Besuchern die Ansprache. In größeren Maklerbüros, die mit mehreren Beratern vor Ort sind, sorgen einheitliche Kleidungselemente dafür, dass die Besucher sofort erkennen, an wen sie sich wenden können.
Follow-up: Kontakte nachbereiten und Leads pflegen
Das Open House ist vorbei — die eigentliche Arbeit beginnt jetzt. Die Kontaktdaten, die Sie während des Events gesammelt haben, sind nur so viel wert wie Ihre Nachbereitung.
Innerhalb von 24 Stunden nachfassen
Versenden Sie spätestens am Abend des Events oder am nächsten Morgen eine persönliche E-Mail an jeden Besucher. Bedanken Sie sich für den Besuch, hängen Sie das digitale Exposé an und bieten Sie einen Folgetermin an. Die E-Mail sollte kurz, persönlich und konkret sein — keine Massenmail mit allgemeinen Floskeln.
Leads qualifizieren und priorisieren
Nicht jeder Open-House-Besucher ist ein heißer Kaufinteressent. Teilen Sie die Kontakte in drei Kategorien ein: sofort nachfassen (konkretes Kaufinteresse gezeigt), mittelfristig pflegen (generelles Interesse, aber noch keine konkreten Pläne) und informativ halten (Nachbarn, Neugierige, andere Makler). Passen Sie Ihre Folge-Kommunikation entsprechend an.
Materialien für die Nachbereitung
Senden Sie hochwertigen Interessenten ein physisches Exposé per Post — in einem gebrandeten Umschlag mit persönlichem Anschreiben. In Zeiten der digitalen Informationsflut hat ein gedrucktes Dokument, das auf dem Schreibtisch liegt, eine bemerkenswerte Wirkung. Ergänzen Sie das Exposé um eine Finanzierungsübersicht, eine Lagekarte und gegebenenfalls eine Marktanalyse der Region. Für die professionelle Gestaltung finden Sie im Ratgeber zur Objektbewerbung weiterführende Tipps.
Checkliste: Ausstattung für den Tag der offenen Tür
Die folgende Checkliste fasst alle Ausstattungsgegenstände zusammen, die Sie für ein professionelles Open House bei Immobilien benötigen. Passen Sie die Mengen an die Objektgröße, die Lage und die erwartete Besucherzahl an.
Außenbeschilderung
- 4–8 Werbeschilder als Wegweiser (mit Pfeilen und Adresse)
- 1–2 Beachflags direkt vor dem Objekt
- Optional: 1 Werbebanner an Zaun, Balkon oder Gerüst
- Beschwerungselemente für windige Standorte (Sandsäcke, Bodenplatten)
Informationsmaterialien
- 2–3 Poster mit Objektdaten für den Eingangs- und Hauptbereich
- 1–2 Prospekthänger an Tür oder Zaun
- 30–50 gedruckte Exposés
- Visitenkarten (mindestens 100 Stück)
- Grundriss-Ausdrucke (A3-Format, laminiert)
Präsentationstechnik
- 1 LED-Standdisplay für den Hauptraum
- 1–2 Roll-Up-Banner für Eingangs- und Ausgangsbereich
- Mobiler Prospektständer mit Fächern
- Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdose
Digitale Ausstattung
- 1–2 Tablets mit Grundriss, 360-Grad-Tour und Kontaktformular
- Tablet-Ständer oder -Halterungen
- QR-Codes auf allen Print-Materialien
- Mobiler WLAN-Hotspot (falls kein stabiles Netz vor Ort)
Gastfreundschaft und Extras
- Getränke (Wasser, Kaffee, Saft) und Gebäck
- Einweg-Überschuhe für frisch renovierte Objekte
- Desinfektionsmittel und Handtücher
- Frische Blumen oder Duftkerzen für die Atmosphäre
- Hintergrundmusik (portable Bluetooth-Box)
Werkzeug und Sonstiges
- Kabelbinder, Klebeband, Schere
- Akkuschrauber und Dübel für Wandmontagen
- Reinigungstücher für Displays und Oberflächen
- Müllbeutel für den Abbau
- Grundriss des Gebäudes zur Orientierung für Kollegen
Häufige Fehler bei Open-House-Events vermeiden
Erfahrene Makler wissen: Die häufigsten Fehler bei einem Tag der offenen Tür sind keine großen Patzer, sondern kleine Versäumnisse, die sich summieren.
Fehlende Wegführung: Besucher, die das Objekt nicht finden, kommen nicht. Sparen Sie nicht an Faltschildern und testen Sie die Strecke selbst aus der Perspektive eines Erstbesuchers. Fahren oder gehen Sie die Route ab und prüfen Sie, ob jede Abzweigung markiert ist.
Zu wenig Material: 20 Exposés für ein Event mit 40 Besuchern sind zu wenig. Kalkulieren Sie immer mit einem Puffer von 50 Prozent über der erwarteten Besucherzahl. Nachbestellen während des Events ist keine Option.
Keine Kontakterfassung: Ein Open House ohne Besucherliste ist eine verpasste Chance. Selbst wenn kein Besucher sofort kauft, sind die Kontaktdaten Gold wert — für spätere Objekte, für Empfehlungen, für Ihren Marktüberblick.
Inkonsistentes Branding: Ein Beachflag in Blau, Faltschilder in Rot und Poster in Grün erzeugen kein Vertrauen, sondern Verwirrung. Halten Sie sich an Ihr Corporate Design — ausnahmslos.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet die Grundausstattung für einen Tag der offenen Tür?
Eine solide Grundausstattung mit vier bis sechs Faltschildern, einer Beachflag, Postern und einem mobilen Prospektständer liegt je nach Anbieter und Qualität zwischen 300 und 800 Euro. Diese Materialien sind wiederverwendbar und amortisieren sich bereits nach wenigen Events. Ergänzen Sie ein LED-Standdisplay, liegen die einmaligen Kosten bei etwa 1.000 bis 2.000 Euro zusätzlich.
Wie viele Besucher kann ich bei einem Open House erwarten?
Die Besucherzahl hängt von der Lage, der Bewerbung und dem Marktsegment ab. In gefragten städtischen Lagen wie München-Haidhausen, Hamburg-Winterhude oder Düsseldorf-Pempelfort kommen bei guter Bewerbung 30 bis 60 Interessenten. In ländlichen Gebieten oder Kleinstädten sind 10 bis 25 Besucher realistisch. Planen Sie Ihre Materialmengen entsprechend.
Brauche ich eine Genehmigung für Faltschilder und Beachflags im öffentlichen Raum?
Grundsätzlich ja. Das Aufstellen von Werbeträgern auf öffentlichen Gehwegen oder Plätzen erfordert in den meisten Kommunen eine Sondernutzungserlaubnis. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 10 und 50 Euro pro Tag. In der Praxis werden kurzfristige Veranstaltungshinweise — besonders am Wochenende — oft toleriert, aber ohne Genehmigung riskieren Sie ein Bußgeld. Erkundigen Sie sich beim zuständigen Ordnungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde.
Wie lange sollte ein Tag der offenen Tür dauern?
Drei bis vier Stunden sind ideal. Kürzere Zeitfenster erzeugen Druck, längere führen zu Ermüdung — bei Ihnen und bei den Besuchern. Bewährt hat sich ein Samstag oder Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr. In Metropolregionen mit knappem Parkraum kann ein zusätzlicher Zeitslot unter der Woche (etwa Donnerstag, 17 bis 19 Uhr) eine sinnvolle Ergänzung sein.
Welche Werbemittel sind bei Regenwetter sinnvoll?
Alle hier genannten Werbemittel — Faltschilder, Beachflags, Werbebanner — sind grundsätzlich wetterfest und für den Außeneinsatz konzipiert. Bei starkem Regen oder Sturm sollten Sie dennoch prüfen, ob Beachflags ausreichend gesichert sind, und gedruckte Materialien im Außenbereich durch laminierte Varianten ersetzen. Prospekthänger mit Regenschutz-Abdeckung verhindern, dass Exposés durchnässt werden.
Lohnt sich ein Tag der offenen Tür für jedes Objekt?
Nicht für jedes. Open-House-Events entfalten ihre größte Wirkung bei Objekten mit breitem Interessentenkreis: Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser und Reihenhäuser in mittleren bis gehobenen Preislagen. Bei exklusiven Luxusimmobilien oder sehr speziellen Gewerbeobjekten ist eine individuelle Besichtigung mit vorqualifizierten Interessenten oft zielführender. Auch bei Objekten mit erheblichem Sanierungsbedarf sollte ein Open House gut abgewogen werden — der negative Ersteindruck kann schwer zu korrigieren sein.
Wie messe ich den Erfolg eines Open-House-Events?
Erfassen Sie drei Kennzahlen: die Anzahl der Besucher, die Anzahl der qualifizierten Leads (Besucher mit konkretem Kauf- oder Mietinteresse) und die Conversion zu Folgeterminen. Ergänzend liefern QR-Code-Scans und Website-Zugriffe am Event-Tag Hinweise auf die digitale Reichweite. Vergleichen Sie diese Zahlen über mehrere Events hinweg, um Ihre Strategie kontinuierlich zu verbessern.