LED-Exposé-Displays im Vergleich: Seilsystem, Standdisplay oder Wandmontage?
Welches LED-Display-System passt zu meinem Maklerbüro? Diese Frage stellen sich Immobilienmakler in ganz Deutschland, sobald sie ihr Schaufenster oder ihren Empfangsbereich professionell aufwerten möchten. Die Auswahl ist größer als gedacht — und die Unterschiede zwischen den Systemen sind erheblich. Wer hier vorschnell bestellt, investiert unter Umständen in eine Lösung, die nicht zur eigenen Raumsituation passt.
In diesem Ratgeber vergleichen wir die drei gängigsten LED-Exposé-Display-Varianten für Immobilienmakler: Seilsysteme, Standdisplays und Wanddisplays. Sie erfahren, welche Vor- und Nachteile jedes System hat, für welche Bürosituationen es sich eignet und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Am Ende finden Sie eine übersichtliche Vergleichstabelle und eine Entscheidungshilfe, die Ihnen die Wahl erleichtert.
Was sind LED-Exposé-Displays?
LED-Exposé-Displays sind hinterleuchtete Rahmen, in die Sie Ihre Immobilien-Exposés als Drucke einsetzen. Durch die gleichmäßige LED-Beleuchtung heben sich die Objektaushänge deutlich von klassischen, unbeleuchteten Exposéhaltern ab — besonders in den Abendstunden und bei Dämmerung, wenn viele Passanten an Ihrem Schaufenster vorbeigehen.
Im Gegensatz zu digitalen Bildschirmlösungen benötigen LED-Exposé-Displays keine Software, keine laufenden Lizenzkosten und keinen PC. Sie funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Exposé drucken, einsetzen, beleuchten. Gerade für kleinere und mittelgroße Maklerbüros in Städten wie München, Hamburg, Berlin oder Köln ist das eine kosteneffiziente Möglichkeit, die Schaufensterpräsentation sofort professioneller zu gestalten.
Die gängigen Formate sind DIN A4 (Hochformat), DIN A3 und vereinzelt A2. Je nach System lassen sich die Displays einzeln oder in größeren Arrangements zusammenstellen. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Befestigungsart — und genau hier beginnt die Entscheidung.
LED-Seilsysteme: Der Klassiker im Maklerschaufenster
So funktionieren LED-Seilsysteme
Bei einem LED-Seilsystem werden dünne Edelstahlseile mittels einer Stromschiene an der Decke befestigt. An diesen Seilen hängen die beleuchteten Exposé-Rahmen frei im Raum — typischerweise im Schaufensterbereich. Die Stromversorgung läuft über die Seile selbst.
Eine professionelle Installation ist grundsätzlich zu empfehlen.
Die einzelnen LED-Panels lassen sich in der Höhe anpassen. Dadurch können Sie die Anordnung jederzeit variieren: mehr oder weniger Exposés, unterschiedliche Höhen, symmetrisch oder versetzt. Viele Makler in Innenstadtlagen setzen auf Seilsysteme, weil sie eine besonders elegante Wirkung im Schaufenster erzielen.
Vorteile von LED-Seilsystemen
- Maximale Flexibilität: Panels lassen sich an den Seilen frei positionieren und jederzeit umhängen. Saisonale Anpassungen oder eine veränderte Anzahl von Aushängen sind kein Problem.
- Schwebende Optik: Die dünnen Seile sind aus der Distanz kaum sichtbar. Die Exposés wirken, als würden sie frei im Raum schweben — ein echter Blickfang für Passanten.
- Beidseitige Sichtbarkeit: Im Schaufenster montierte Seilsysteme sind von beiden Seiten einsehbar. Unsere LED-Displays sind grundsätzlich doppelseitig, sodass die Exposés sowohl von außen als auch vom Büro aus sichtbar sind.
- Skalierbar: Starten Sie mit zwei oder drei Panels und erweitern Sie bei Bedarf. Die Seile tragen in der Regel bis zu sechs Panels pro Strang.
- Professioneller Eindruck: Seilsysteme gelten als die hochwertigste Variante für die Schaufenstergestaltung und sind in Maklerbüros in Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und anderen Großstädten weit verbreitet.
Nachteile von LED-Seilsystemen
- Installation erfordert Bohren: Die Stromschienen müssen fest in Decke befestigt werden. In Mietobjekten brauchen Sie die Zustimmung des Vermieters.
- Ortsgebunden: Einmal installiert, lässt sich das System nicht ohne Weiteres an eine andere Stelle im Büro versetzen.
- Deckenhöhe beachten: Bei sehr hohen Decken (über 3,50 m) werden die Seile optisch sehr lang. Hier sind eventuell Sonderlösungen nötig.
- Höherer Installationsaufwand: Im Vergleich zu Standdisplays ist die Erstmontage aufwändiger, auch wenn sie von handwerklich geschickten Personen selbst erledigt werden kann.
Für wen eignen sich Seilsysteme?
LED-Seilsysteme sind die ideale Wahl für Maklerbüros mit Schaufensterfront, die langfristig an einem Standort bleiben. Besonders gut eignen sie sich für Büros in Lauflagen — etwa in der Innenstadt von München, in Hamburger Stadtteilen wie Eppendorf oder Winterhude, in Berliner Kiezen oder in den Einkaufsstraßen von Städten wie Freiburg, Augsburg oder Hannover. Wenn Sie Wert auf eine hochwertige Außenwirkung legen und Ihr Schaufenster als Daueraushang nutzen, ist ein Seilsystem die richtige Investition.
Preisrahmen Seilsysteme
Ein einzelnes LED-Panel im Format DIN A4 für Seilsysteme kostet ca. 130 Euro. Ein komplettes Set mit zwei Seilsträngen und vier bis sechs Panels liegt typischerweise zwischen 700 und 1.000 Euro. Passende Systeme finden Sie in unserer Kategorie LED-Seilsysteme für Makler.
LED-Standdisplays: Flexibel und ohne Bohren
So funktionieren LED-Standdisplays
LED-Standdisplays sind freistehende Displayständer, die einen oder mehrere beleuchtete Exposé-Rahmen tragen. Sie werden einfach an der gewünschten Stelle aufgestellt und an eine Steckdose angeschlossen. Die meisten Modelle haben einen stabilen Fuß oder eine Bodenplatte und einen Ständer aus Aluminium oder Edelstahl, an dem die LED-Panels befestigt sind.
LED-Standdisplays wie die VM Box Premium sind ohne Montage sofort einsatzbereit.
Die Bauformen variieren: Es gibt schlanke Einzelständer für ein Panel, Doppelständer für zwei Panels nebeneinander oder übereinander und größere Standkonfigurationen für vier bis acht Exposés. Manche Modelle sind drehbar, sodass Sie die Ausrichtung flexibel anpassen können.
Vorteile von LED-Standdisplays
- Keine Montage nötig: Auspacken, aufstellen, einstecken — fertig. Es müssen keine Löcher gebohrt werden, und das Display kann sofort genutzt werden.
- Mobil einsetzbar: Standdisplays lassen sich problemlos umstellen. Bei Veranstaltungen, Messen oder Tagen der offenen Tür nehmen Sie das Display einfach mit. Auch beim Standortwechsel ist der Umzug unkompliziert.
- Ideal für Mietobjekte: Da keine baulichen Veränderungen nötig sind, eignen sich Standdisplays hervorragend für Maklerbüros in gemieteten Räumlichkeiten.
- Schneller Wechsel: Exposés tauschen Sie in Sekunden — Rahmen öffnen, Druck wechseln, Rahmen schließen.
- Im Innen- und Außenbereich nutzbar: Standdisplays können sowohl im Schaufenster als auch im Empfangsbereich, im Besprechungszimmer oder temporär auf dem Gehweg (bei entsprechender Genehmigung) eingesetzt werden.
Nachteile von LED-Standdisplays
- Platzbedarf am Boden: Der Standfuß benötigt Stellfläche. In kleinen Schaufenstern oder engen Eingangsbereichen kann das ein Nachteil sein.
- Weniger elegante Optik: Im Vergleich zu frei schwebenden Seilsystemen wirken Standdisplays etwas wuchtiger. Der Ständer und der Fuß sind sichtbar.
- Kippgefahr: In stark frequentierten Bereichen oder bei Wind (Außeneinsatz) kann ein Standdisplay unter Umständen umkippen. Achten Sie auf ein Modell mit schwerem, stabilem Fuß.
- Begrenzte Anzahl pro Ständer: Die meisten Standdisplays tragen ein bis vier Panels oder 8 ( doppelseitig ). Für größere Arrangements brauchen Sie mehrere Ständer.
Für wen eignen sich Standdisplays?
LED-Standdisplays sind die beste Wahl für Makler, die Flexibilität brauchen. Wer häufig den Standort wechselt, auf Messen und Veranstaltungen präsent ist oder ein gemietetes Büro hat, profitiert von der unkomplizierten Handhabung. Auch als Ergänzung zu einem bestehenden Seilsystem im Schaufenster sind Standdisplays sinnvoll — zum Beispiel im Empfangsbereich oder im Besprechungsraum. Besonders beliebt sind sie bei jüngeren Maklerbüros und Franchise-Nehmern, die noch keinen festen Langzeitstandort haben, etwa in wachsenden Städten wie Leipzig, Dresden oder Nürnberg.
Preisrahmen Standdisplays
Einfache LED-Standdisplays mit einem Panel beginnen bei etwa 120 bis 200 Euro. Doppelständer mit zwei Panels liegen bei 450 bis 750 Euro. Premium-Modelle mit besonders schlankem Design und Dimmfunktion kosten bis zu 1200 Euro. Die aktuelle Auswahl finden Sie bei unseren LED-Standdisplays für Immobilienmakler.
LED-Wanddisplays: Platzsparend und fest installiert
So funktionieren LED-Wanddisplays
LED-Wanddisplays werden direkt an der Wand befestigt — entweder im Schaufensterbereich, im Eingangsbereich oder in der Bürowand gegenüber dem Empfangstresen. Die Montage erfolgt mit Schrauben und Dübeln, die Stromversorgung über ein Kabel zur nächsten Steckdose oder über eine fest verlegte Leitung.
Wanddisplays gibt es als einzelne Panels und als Mehrfach-Arrangements, bei denen mehrere Rahmen in einer Reihe oder in einem Raster an der Wand befestigt werden. Manche Systeme verwenden eine durchgehende Montageschiene, an der die einzelnen Panels eingehängt werden.
Vorteile von LED-Wanddisplays
- Kein Platzbedarf am Boden: Da alles an der Wand hängt, bleibt der Boden frei. Das ist ein großer Vorteil in kleinen Büros und engen Schaufenstern.
- Aufgeräumte Optik: Wanddisplays wirken clean und modern. Ohne sichtbare Ständer oder Seile entsteht ein reduzierter, professioneller Eindruck.
- Stabile Befestigung: Einmal montiert, sitzen Wanddisplays bombenfest. Es gibt kein Wackeln, kein Kippen und keinen Verschleiß durch Bewegung.
- Gut für Innenräume: Wanddisplays eignen sich hervorragend für Flure, Besprechungsräume und den Empfangsbereich — überall dort, wo eine Wand zur Verfügung steht.
- Einfache Erweiterung: Zusätzliche Panels lassen sich neben oder unter bestehenden montieren, solange Wandfläche vorhanden ist.
Nachteile von LED-Wanddisplays
- Fest installiert: Ein Standortwechsel bedeutet Demontage, Bohrlöcher schließen und an neuer Stelle neu montieren. Für temporäre Einsätze oder Messen sind Wanddisplays ungeeignet.
- Nicht im freien Raum nutzbar: Im Schaufenster lassen sich Wanddisplays nur nutzen, wenn eine Rückwand vorhanden ist. Bei bodentiefen Schaufenstern ohne Brüstung ist die Einsatzmöglichkeit eingeschränkt.
- Bohren erforderlich: Wie bei Seilsystemen müssen Sie in Mietobjekten die Zustimmung des Vermieters einholen.
- Einseitige Sichtbarkeit: Im Gegensatz zu Seilsystemen im Schaufenster sind Wanddisplays nur von einer Seite sichtbar.
Für wen eignen sich Wanddisplays?
LED-Wanddisplays sind ideal für Maklerbüros, die im Innenbereich eine professionelle Objektpräsentation wünschen — etwa im Empfangsbereich, im Besprechungszimmer oder im Flur. Sie eignen sich auch für Büros ohne klassisches Schaufenster, bei denen die Präsentation nicht nach außen, sondern nach innen gerichtet ist. In Büros, die sich in Gebäudekomplexen oder Büroetagen befinden — etwa in Gewerbegebieten von Städten wie Dortmund, Essen, Bremen oder Mannheim — sind Wanddisplays oft die praktischste Lösung.
Preisrahmen Wanddisplays
Einzelne LED-Wandpanels starten bei rund 60 bis 120 Euro, je nach Format und Qualität. Sets mit vier bis sechs Panels inklusive Montagematerial liegen bei 300 bis 800 Euro. Stöbern Sie in unserer Auswahl an LED-Wanddisplays für das Maklerbüro.
LED-Thekendisplays: Die sinnvolle Ergänzung
Neben den drei Hauptsystemen gibt es noch LED-Thekendisplays, die als kompakte Tischaufsteller funktionieren. Sie sind vor allem als Ergänzung gedacht: auf dem Empfangstresen, auf dem Besprechungstisch oder in der Auslage am Eingang. Thekendisplays zeigen typischerweise ein bis zwei Exposés im Format DIN A4 und sind die kostengünstigste Einstiegsvariante (ab ca. 50 bis 100 Euro pro Stück).
Als alleinige Schaufensterlösung sind Thekendisplays zu klein — aber als Zusatz zum Seilsystem oder Standdisplay vervollständigen sie das Gesamtbild. Wenn Sie zusätzlich auch klassische Exposéhalter ohne Beleuchtung nutzen, werfen Sie einen Blick auf unsere Exposéauslagen.
LED-Exposé-Displays im direkten Vergleich
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eigenschaften der drei Hauptsysteme auf einen Blick zusammen:
| Kriterium | Seilsystem | Standdisplay | Wanddisplay |
|---|---|---|---|
| Montage | Bohren in Decke/Boden | Keine (freistehend) | Bohren in Wand |
| Flexibilität | Panels verschiebbar auf Seilen | Komplett mobil, umstellbar | Fest an der Wand |
| Platzbedarf Boden | Keiner | Standfuß benötigt Fläche | Keiner |
| Optik | Schwebend, hochwertig | Funktional, sichtbarer Ständer | Clean, reduziert |
| Sichtbarkeit | Beidseitig möglich | Beidseitig möglich | Einseitig |
| Idealer Einsatzort | Schaufenster | Schaufenster, Empfang, Messen | Empfang, Flur, Besprechungsraum |
| Geeignet für Mietobjekte | Bedingt (Vermieter fragen) | Ja, ohne Einschränkungen | Bedingt (Vermieter fragen) |
| Erweiterbar | Ja, Panels ergänzen | Ja, weitere Ständer kaufen | Ja, Panels ergänzen |
| Mobilität | Nicht mobil | Voll mobil | Nicht mobil |
| Preis pro Panel (ca.) | 131–150 Euro | 120–200 Euro | 110–144 Euro |
| Preis Starter-Set (ca.) | 500–1.200 Euro | 250–600 Euro | 300–800 Euro |
| Installationszeit | 1–2 Stunden | 5 Minuten | 30–60 Minuten |
Entscheidungshilfe: Welches System passt zu Ihrer Situation?
Die Wahl des richtigen LED-Display-Systems hängt von Ihrer konkreten Büro- und Geschäftssituation ab. Hier finden Sie typische Szenarien mit einer klaren Empfehlung:
Sie haben ein Ladenlokal mit Schaufenster in einer Laufstraße
Dann ist ein LED-Seilsystem die beste Wahl. Es nutzt die volle Schaufensterfläche, zieht Blicke von Passanten auf sich und wirkt hochwertig. Ergänzen Sie mit einem Thekendisplay am Empfang, um auch Kunden im Büro Objekte zu präsentieren. Gerade in stark frequentierten Lagen — etwa in der Maximilianstraße in München, der Mönckebergstraße in Hamburg oder am Kurfürstendamm in Berlin — zahlt sich die Investition in ein Seilsystem schnell aus.
Sie haben ein Büro ohne klassisches Schaufenster
In diesem Fall sind LED-Wanddisplays die richtige Lösung. Montieren Sie die Panels im Eingangsbereich oder im Besprechungsraum. So sehen Kunden beim Betreten des Büros sofort Ihre aktuellen Objekte — professionell beleuchtet und ansprechend präsentiert.
Sie sind in gemieteten Räumen und dürfen nicht bohren
Dann greifen Sie zum LED-Standdisplay. Es steht frei, benötigt keine Bohrlöcher und kann beim Auszug einfach mitgenommen werden. Standdisplays sind auch die richtige Wahl, wenn Sie Ihren Standort in absehbarer Zeit wechseln wollen.
Sie nehmen regelmäßig an Messen oder Events teil
Auch hier sind LED-Standdisplays die klare Empfehlung. Sie lassen sich transportieren, schnell auf- und abbauen und bei Bedarf auch im Büro nutzen. Ein oder zwei Standdisplays gehören bei vielen aktiven Maklern zur Grundausstattung für Veranstaltungen.
Sie möchten klein starten und später erweitern
Beginnen Sie mit einem Standdisplay oder einem kleinen Wanddisplay-Set und erweitern Sie bei Bedarf. Viele Makler starten mit zwei bis drei Panels und stocken über die Monate auf. Achten Sie darauf, ein System zu wählen, bei dem Einzelpanels nachkaufbar sind.
Sie möchten verschiedene Systeme kombinieren
Das ist kein Problem und sogar empfehlenswert. Eine häufige Kombination: Seilsystem im Schaufenster, Wanddisplays im Flur und ein Thekendisplay am Empfang. So decken Sie alle Bereiche ab. Achten Sie auf ein einheitliches Design (gleicher Hersteller, gleiche Rahmenfarbe), damit das Gesamtbild stimmig bleibt. Tipps zur ganzheitlichen Gestaltung Ihres Schaufensters finden Sie in unserem Leitfaden zur Schaufenstergestaltung für Makler.
Montage und Installation: Worauf Sie achten sollten
Die Installation eines LED-Exposé-Display-Systems ist kein Hexenwerk, aber es gibt einige Punkte, die Sie beachten sollten, damit das Ergebnis professionell aussieht und lange hält.
Stromversorgung planen
Jedes LED-Display-System benötigt Strom. Prüfen Sie vor der Bestellung, wo sich die nächste Steckdose befindet. Bei Seilsystemen im Schaufenster liegt die Steckdose oft nicht in unmittelbarer Nähe — hier kann ein Verlängerungskabel nötig sein, das sich aber sauber hinter einer Fußleiste oder einem Kabelkanal verstecken lässt. Ideal ist eine fest installierte Steckdose direkt am Schaufenster, die ein Elektriker nachrüsten kann.
Tragfähigkeit prüfen
Bei Seilsystemen und Wanddisplays müssen Decke bzw. Wand das Gewicht tragen. LED-Panels sind zwar leicht (ein DIN-A4-Panel wiegt typischerweise 500 bis 800 Gramm), aber die Summe mehrerer Panels plus Seile oder Schienen kann sich addieren. In Altbauten mit Stuckdecken oder in Leichtbauwänden sollten Sie geeignete Dübel verwenden oder einen Handwerker hinzuziehen.
Abstände und Ausrichtung
Gleichmäßige Abstände zwischen den Panels sorgen für ein professionelles Erscheinungsbild. Verwenden Sie beim Anbringen eine Wasserwaage oder Laser und messen Sie die Abstände exakt aus. Bei Seilsystemen erleichtern Abstandshalter oder Markierungen auf den Seilen die gleichmäßige Positionierung. Passende Halterungen und Befestigungselemente finden Sie in unserem Sortiment an Montagezubehör für LED-Displays.
Beleuchtung und Helligkeit
Die meisten LED-Panels haben eine fest eingestellte Helligkeit. Hochwertigere Modelle bieten eine Dimmfunktion, mit der Sie die Leuchtstärke an die Tageszeit und die Umgebungshelligkeit anpassen können. Im Sommer, wenn es bis 22 Uhr hell ist, brauchen Sie eine höhere Leuchtstärke als in den dunklen Wintermonaten. Ein dimmbares System spart zudem Stromkosten.
Zeitschaltuhr einsetzen
LED-Displays müssen nicht rund um die Uhr leuchten. Eine einfache Zeitschaltuhr reicht aus, um die Beleuchtung automatisch ein- und auszuschalten — zum Beispiel von 7 bis 23 Uhr. Das schont die LEDs, spart Strom und verhindert unnötige Lichtverschmutzung. Wer die Beleuchtung gezielt als Werbemaßnahme nutzen möchte, findet ergänzende Hinweise in unserem Artikel zur Objektbewerbung für Makler.
Exposé-Druck optimieren
Die schönste LED-Beleuchtung hilft wenig, wenn die Druckqualität nicht stimmt. Verwenden Sie hochwertiges Papier (mindestens 130 g/m²) und achten Sie auf satte Farben und kontrastreiche Bilder. Bei hinterleuchteten Displays empfehlen viele Hersteller transluzentes Papier oder spezielle Backlit-Folien, die das Licht gleichmäßig durchlassen und besonders brillante Farben erzeugen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel Strom verbraucht ein LED-Exposé-Display?
Der Stromverbrauch eines einzelnen LED-Panels liegt typischerweise bei 5 bis 15 Watt — vergleichbar mit einer LED-Glühbirne. Selbst ein System mit sechs Panels verbraucht nur etwa 50 bis 90 Watt. Bei einem Strompreis von 0,35 Euro pro kWh und einer Laufzeit von 16 Stunden täglich kostet ein Panel im Monat weniger als einen Euro an Strom. Der Betrieb ist also sehr günstig.
Wie oft müssen die LEDs ausgetauscht werden?
Hochwertige LED-Panels haben eine Lebensdauer von bis 100.000 Stunden. Bei einer täglichen Betriebsdauer von 16 Stunden entspricht das bis zu 13 Jahren, bevor die LEDs merklich an Helligkeit verlieren. Ein LED-Austausch ist bei den meisten Panels nicht vorgesehen — sie werden als Ganzes ersetzt, was bei der langen Lebensdauer aber kaum ins Gewicht fällt.
Kann ich ein Seilsystem selbst montieren?
Ja, mit handwerklichem Grundgeschick und dem richtigen Werkzeug (Bohrmaschine, Wasserwaage, Dübel) ist die Montage eines Seilsystems in ein bis zwei Stunden machbar. Die Systeme werden mit einer ausführlichen Montageanleitung geliefert. Wenn Sie unsicher sind, beauftragen Sie einen Handwerker.
Sind LED-Displays auch für kleine Schaufenster geeignet?
Absolut. Gerade in kleinen Schaufenstern wirken zwei bis drei beleuchtete Exposés sehr wirkungsvoll, weil sie sofort alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wanddisplays oder ein kompaktes Seilsystem mit zwei Panels sind für kleine Flächen optimal. Achten Sie darauf, das Schaufenster nicht zu überladen — weniger ist mehr.
Welches Format ist am beliebtesten: DIN A4 oder DIN A3?
DIN A4 im Hochformat ist das Standardformat für Immobilien-Exposés und daher das mit Abstand beliebteste Format für LED-Displays. DIN A3 bietet mehr Präsentationsfläche und eignet sich gut für Highlight-Objekte oder großformatige Bilder. Viele Makler kombinieren beide Formate: ein bis zwei A3-Panels für besondere Immobilien und mehrere A4-Panels für das reguläre Sortiment.
Kann ich LED-Displays auch draußen verwenden?
Die meisten LED-Exposé-Displays sind für den Innenbereich konzipiert. Für den Außeneinsatz bei Veranstaltungen reichen die meisten Indoor-Modelle bei trockenem Wetter aus — Regen und Feuchtigkeit sollten sie aber nicht abbekommen.
Wie wechsle ich die Exposés in den Displays?
Fast alle modernen LED-Panels haben einen Klapprahmen oder Magnetrahmen. Sie klappen oder heben einfach den Rahmen an einer Seite auf, legen das neue Exposé ein und schließen den Rahmen wieder. Der Wechsel dauert weniger als 10 Sekunden pro Panel — es ist also kein Problem, Ihre Aushänge regelmäßig zu aktualisieren.
Lohnt sich ein LED-Display auch für Makler ohne Laufkundschaft?
Ja, denn LED-Displays verbessern nicht nur die Außenwirkung, sondern auch die Wahrnehmung durch Ihre Kunden im Büro. Ein professionell beleuchteter Empfangsbereich oder Besprechungsraum signalisiert Kompetenz und Wertigkeit. Kunden, die zum Beratungstermin kommen, sehen sofort Ihr aktuelles Portfolio. Das stärkt das Vertrauen und kann den Gesprächseinstieg erleichtern.
Wie kombiniere ich LED-Displays mit digitaler Schaufensterwerbung?
LED-Exposé-Displays und digitale Bildschirme können sich hervorragend ergänzen. Während die LED-Panels Ihre gedruckten Exposés beleuchten, zeigt ein digitaler Bildschirm Bilder-Slideshows, Videos oder Echtzeitdaten. Die Kombination wirkt besonders professionell, wenn beide Elemente aufeinander abgestimmt sind. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Vergleich Digitales Schaufenster vs. LED-Displays.